Mehrheit der Deutschen friert lieber als hohen Heizkosten zu zahlen

Eingestellt am 31. Jan 2011 • Kategorie: Sonstige News • 1.408 Ansichten

Laut einer repräsentativen Umfrage von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale in Deutschland, nimmt die Mehrheit der Deutschen lieber niedrige Temperaturen in der Wohnung in Kauf, anstatt am Ende hohe Heizkosten zahlen zu müssen. Inzwischen würden laut der Befragung mehr als 60 Prozent beim Heizen sparen, eine deutliche Steigerung gegenüber den Angaben bei einer Umfrage zum gleichen Thema im Dezember 2007.

Damals gaben noch 48 Prozent an, dass sie stattdessen konsequentes Stoßlüften und richtiges heizen für einen möglichst niedrigen Energieverbrauch nutzen. Nur 20 Prozent der Befragten gaben im Winter 2007 an, dass sie nur noch gezielt einzelne Räume heizen und ansonsten lieber frösteln. Diese Zahl hat sich im Winter 2010/2011 auf 43 Prozent mehr als verdoppelt. Unverändert drehen rund 20 Prozent sogar die Heizung herunter und setzen lieber auf einen kuscheligen Pulli, um sich zu wärmen.

Allerdings stieg auch die Zahl derer leicht an, die auf keinen Fall auf wohlige Wärme verzichten wollen: Während 10 Prozent in 2007 diese Aussage machten, tragen heute sogar 12 Prozent lieber die höheren Kosten, als auf eine behagliche Wärme zu verzichten.

Für die repräsentative Studie “Wohnen und Leben Winter 2011″ wurden im Auftrag von immowelt.de 1.014 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

Glücklich können sich in Zeiten hoher Energiepreise also vor allem diejenigen schätzen, die in gut isolierten Wohnungen und Häusern wohnen oder sogar in Passivhäusern, Energiesparhäusern oder einem Plusenergiehaus.


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