Bundesregierung erhöht Förderung für energetische Sanierung deutlich

Eingestellt am 21. Dez 2012 • Kategorie: Finanzierung & Förderung • 2.085 Ansichten

Wer die Energiewende wirklich will, der kommt an der energetischen Sanierung von Gebäuden nicht vorbei – schließlich werden gerade beim Heizen riesige Mengen Energie verbraucht. Dies scheint man auch im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erkannt zu haben und so wurde am 19. Dezember 2012 bekannt gegeben, dass die Grenzen der Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden deutlich erhöht werden. Der Programmstart soll dabei laut Aussage von Peter Ramsauer noch im Januar 2013 – nach Schaffung der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen – erfolgen.

Wärmebild eines Wohnhauses“Mit einem neuen KfW-Programm sorgen wir dafür, dass die Gebäudesanierung weiteren Schub bekommt. Mit 300 Millionen Euro pro Jahr werden wir ein neuen Zuschussprogramm auflegen: Aus diesem Topf wollen wir unkompliziert und unbürokratisch fördern. Die Bürger sollen direkt profitieren. Damit stehen ab nächstem Jahr zusätzlich zu unseren 1,5 Milliarden Euro nochmal 300 Millionen Euro für die CO2-Gebäudesanierungs-programme zur Verfügung. Das ist ein wichtiger Impuls für die Energiewende.” erklärt Ramsauer weiter.

Der Zuschuß für Einzelmaßnahmen wird weiterhin 10 Prozent betragen, die Höchstgrenze wird allerdings von bisher 3.750 Euro auf dann maximal 5.000 Euro angehoben. Bei umfassenden Sanierungsmaßnahmen, die ein Gebäude auf den Standard eines Effizienzhaus 55 anheben, können 25 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Die Höchstgrenze wird auch hier von derzeit 15.000 Euro auf dann maximal 18.750 Euro angehoben. Wird der Wert eines Effizienzhaus 70 erreicht, sind 20 Prozent Zuschuß möglich, die Höchstgrenze steigt hier von 13.125 Euro auf maximal 15.000 Euro.

Bis zum Jahr 2020 werden insgesamt 2,4 Milliarden Euro für die energetische Sanierung von insbesondere Wohngebäuden eingeplant. Die Mittel stellt der Energie- und Klimafonds der Bundesregierung zur Verfügung.

Foto: Lutz Weidner. Das Bild wurde unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland veröffentlicht.


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