Nachhaltiges Bauen und Modernisieren: zentrales Thema der ersten “Hamburger Energietage” am 28. und 29. März 2014

Eingestellt am 15. Okt 2013 • Kategorie: Sonstige News • 927 Ansichten

Das Energiekonzept der Bunderegierung zwingt zum Handeln: Innerhalb der nächsten sieben Jahre, also bis zum Jahr 2020, soll der Immobilien-Wärmenergiebedarf um 20 Prozent reduziert werden. Der BFW Landesverbandes Nord mahnt hier allerdings zur Vorsicht: “Das ist nur schwer vereinbar mit der Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum”, so Dr. Verena Herfort, Geschäftsführerin der BFW Landesverbandes Nord.

1. Hamburger Energietage40 Prozent des Energiebedarfs und rund 30 Prozent der CO-Emissionen entfallen auf Immobilien – aufgrund der Tatsache, dass drei Viertel der Altbauten vor 1979 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet wurden, eröffnet sich hier laut Bundesregierung großes Einsparungspotenzial. Die bestehende Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, schreibt dabei entsprechende Richtlinien vor, um den Energiebedarf von Immobilien zu optimieren – diese Richtlinie wird voraussichtlich 2014 zusätzlich verschärft, was vor allem vom BFW Landesverband Nord kritisch gesehen wird: “Die hohen energetischen Anforderungen im Wohnungsbau haben mit dazu beigetragen, dass die Brutto-Baukosten seit dem Jahr 2000 um 31 Prozent gestiegen sind”, so Dr. Herfort. Damit Wohnraum bezahlbar bleibt, ist deshalb eine Förderung von energiesparenden Maßnahmen und eine Anpassung der EnEV-Richtlinien “mit Augenmaß” nötig – nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen spielt das Thema nachhaltiges Bauen und Modernisieren auch auf den ersten Hamburger Energietagen im nächsten Jahr eine wichtige Rolle.

Das Programm der Hamburger Energietage

Unterstützt vom BFW Landesverband Nord und anderen Befürwortern finden am 28. Und 29. März 2014 die ersten Hamburger Energietage statt. Aufgrund stetig steigender Quadratmeterpreise – vor allem in und um Hamburg – die durch die EnEV zusätzlich geschürt werden könnten, spielen umsetzbare und praxisnahe Vorträge über aktuelle Angebote zur Förderung von Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, die der EnEV entsprechen, eine große Rolle. Auch die Einsparmöglichkeiten und Potenziale werden auf der Fachmesse präsentiert. Diese und weitere Messethemen im Überblick:

  • Nachhaltiges Bauen und Modernisieren
  • Klimatechnik
  • Wärme-, Lüftungs- und Kältetechnik
  • Erneuerbare Energien und dessen Speicherung
  • Elektromobilität
  • Gebäudeautomation
  • Haushalts- und Lichttechnik
  • Beratung, beispielsweise zu Fördermitteln, Finanzierung, Miet- und Wohneigentumsrecht

Passend zu den Hauptthemen kommen auch Verbände und Unternehmen aus dem Energie-Sektor zu Wort, um über energetische Maßnahmen für Bau und Modernisierung zu referieren.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter www.hamburger-energietage.com.


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